Etwas ist abhanden gekommen, verloren, ein Gegenstand, die Erinnerung an ein Ereignis oder an einen Namen. Je mehr man sich darauf konzentriert, desto mehr scheint es sich zu entfernen. Ein beunruhigender Zustand. Der Verlust bringt uns aus dem gewohnten Rhythmus und lässt uns inne halten. Wir begeben uns auf die Suche nach dem Alten und finden vielleicht etwas Neues oder das Wiedergefundene erscheint plötzlich in einem anderem Zusammenhang.
Die 5 eingeladenen Künstlerinnen arbeiten mit persönlichen Erinnerungen, gefundenen Bildern und Materialien sowie Archivmaterialien. In der künstlerischen Bearbeitung und in veränderten Konstellationen werden die „Fundstücke“ anders wahrgenommen oder erhalten eine neue Bedeutung.
PROGRAMM
Moderierter Rundgang mit KünstlerInnengespräch
Sonntag, 19. 12. 2021, um 14.30 Uhr
Moderation: Susanne Jakubczyk, Kunsthistorikerin M.A.