Tatjana Ahle-Rosental | Angela Hiß | Josefh Delleg | Erika Breuer | Jürgen G. Kessler

25. 11. – 17. 12. 2023 |
Eröffnung: 24. 11. 2023, 18 Uhr |
Öffnungszeiten: täglich 14 bis 18 Uhr | Eintritt frei

Moderierter Rundgang mit Künstler*innengespräch
Sonntag, 17. 12. 2023, um 14.30 Uhr
Moderation: Susanne Jakubczyk M.A., Kunsthistorikerin

https://www.instagram.com/dreihundertsiebenundachtzig/

Pars pro toto, wenn ein Fragment die Qualität besitzt, uns über sich selbst und sein Ganzes zu erzählen. Ob nun als Stilmittel in der Rhetorik oder im Kontext von Kunst, birgt es doch den Reiz, nicht in eine plumpe Auserzählung zu verfallen, wo die Rezipientinnen an die Hand genommen werden und ihnen alles vorweggenommen wird. Nein, es vollbringt für die Betrachterinnen die Aufgabe eines Katalysators, der dazu anstiftet, eine Narration loszutreten.
Wir werden aufgerufen, das vor uns zu sehende Fragment – auf Grundlage unserer individuellen Erfahrung – gedanklich zu vervollständigen und in einen eigenen Kontext einzuweben.

Fünf Künstlerinnen haben sich einer Problematik gestellt, in der unweigerlich die Frage im Hintergrund mitklingt: Wie viel braucht es, um als Ganzes verstanden zu werden? Im Hinblick auf die heutige Informationsflut und unsere passiv geprägte Wissensaufnahme will „pars pro toto“ einen Gegenpol darstellen; wir sind aufgefordert, uns aktiv sehend mit diesen Werken auseinanderzusetzen.